von Wilhelm Simonsohn | Nach dem 1. Weltkrieg wurde in der damals noch selbstständigen Stadt Altona ein Wohnbauprojekt verwirklicht, das deutschlandweit Beachtung fand. Es wurde nämlich eine geschlossene Reihenhaussiedlung erbaut für die in vorbildlicher Weise je Haus etwa 200 bis 300qm Grünfläche vorgesehen waren mit dem Ziel, den Einwohnern eine […]
20er Jahre: Inflation und Wirtschaftskrise
von Günter Lucks | Viele technische Einrichtungen, aber auch Gebräuche und Redensarten gibt es heute, von denen wir damals noch nichts wussten. Nun sagen viele der alten Leute, dass die Disziplin und das höfliche Benehmen damals besser waren. Das stimmt auch in gewisser Hinsicht, aber nur weil es eben üblich […]
von Claus Günther | Früher gab es ja, wenn die Erinnerung nicht trügt, viel häufiger den namentlich bekannten Streifenpolizisten. Vor solch einem Mann – in diesem Fall hieß er Rohwedder – hatten die Menschen seinerzeit großen Respekt. Das galt sogar für meinen Onkel Ewald, der ein richtiger Lausbub war; er […]
von Wilhelm Simonsohn | Meine wichtigsten Bezugspersonen im jungen Alter waren – abgesehen von meinen (Adoptiv-) Eltern – meine Großeltern mütterlicherseits und hier insbesondere mein 1864 geborener Großvater Ferdinand Brammann. Er wurde in eine Zeit hineingeboren, in der seine Geburtsstadt Altona noch Bestandteil des dänischen Staates war. Die Oma war […]
von Emmi Füllenbach | Am 1. April 1928 – also mit 6 Jahren – kam ich in die Schule. Zuerst lernten wir das „i”. Rauf, runter, rauf, Pünktchen drauf. Eine Tafel habe ich nie besessen. Wir begannen mit Tinte. Einen Füllfederhalter gab es 1928 noch nicht. Wir besaßen einen Federhalter, […]