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Zeitzeugen

Autorinnen & Autoren

Karl-Heinz Büchner
Jahrgang 1945, geb. in Bautzen
Flüchtete 1961 kurz vor dem Mauerbau in den Westen nach West-Berlin und kam später nach Hamburg. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Lore Bünger
Jahrgang 1923, geb. in Hamburg- Farmsen
Ihr Großvater wurde als sozialdemokratischer Bürgermeister von Farmsen von den Nazis ins KZ Fuhlsbüttel gebracht. Sie erlebte die Zerstörung Altonas durch die Bombenangriffe. Bis 1945 arbeitete sie als Angestellte beim Luftgaukommando XI, gleich nach dem Krieg bei der Royal Airforce. Später war sie als Schifffahrtskauffrau tätig.

Claus Günther
Jahrgang 1931, geb. in Hamburg- Harburg
Er erlebte die Pogromnacht 1938, war von Mai 1944 bis August 1945 in der Kinderlandverschickung und erfuhr intensiv die Nachkriegs- und Hungerzeiten. Später arbeitete er als Druckereifachmann, Werbetexter und Journalist.

Richard Hensel
Jahrgang 1933, geb. in Danzig
Zog 1946 aus Danzig weg, in die SBZ, lebte auf dem Lande, flüchtete in den 50er Jahren nach Hamburg; Angestellter in der Sozialversicherung

Edeltraud Jensen
Jahrgang 1932, geb. in Oppeln
Sie erlebte in Halle/Saale als Junglehrerin den Volksaufstand vom 17. Juni 1953, übersiedelte nach West-Berlin und kam später nach Hamburg. Machte oft Besuche in der DDR, war als Lehrerin in Hamburg tätig.

Ingetraut Lippmann
Jahrgang 1936, geb. in Königsberg
Sie flüchtete 1945 über Haff und erlebte die Nachkriegszeit als Flüchtling in Kehdingen. Arbeitete später als Krankenschwester in Hamburg.

Günter Lucks
Jahrgang 1928, geb. in Hamburg
Er überlebte im Juli 1943 als 14Jähriger knapp das Bombeninferno in Hamburg. Die Familie war kommunistisch geprägt. Günter Lucks aber ging in die Hitler-Jugend und wurde aus einem HJ-Lager im März 1945 zwangsweise in die Waffen-SS überführt. Kurzer Fronteinsatz und Verwundung. Dann fünf Jahre in sowjetischer Gefangenschaft, aus der er im Januar 1950 entlassen wurde. Später lange bei der Post, im graphischen Gewerbe und nach 1962 lange Jahre im Betriebsrat bei Axel Springer.

Peter Petersen
Jahrgang 1922, geb. in Hamburg
Er hatte jüdische Verwandte, die 1941 ins KZ kamen. Selbst war er bei der Luftwaffe, es gelang ihm, nie an die Front zu kommen. Kurz vor Kriegsende desertierte er von Berlin nach Hamburg und versteckte sich im Keller seiner Eltern auf St. Pauli.

Klaus Rose
Jahrgang 1931, geb. in Sachsen- Anhalt
Sein Vater war Lehrer, Offizier und in der NSDAP. 1946 siedelte er nach Schleswig- Holstein um. Er absolvierte ein Studium zum Maschinenbauingenieur und war später in der Automobil- Zulieferungsindustrie tätig.

Karl-August Scholtz
Jahrgang 1920, geb. in Rostock
Er wurde als Schüler auf einem NS-Internat erzogen und brauchte 10 Jahre, um diese Erziehung zu überwinden. Er gehörte anfangs zu denen, die Leningrad belagerten. Kurz vor Kriegsende war er noch in Ostpreußen eingesetzt.

Wilhelm Simonsohn
Jahrgang 1919, geb. in Altona
Im damals noch preußischen Altona geboren wuchs er auf als „arisches“ Adoptivkind eines jüdischen Vaters. In der „Zwangsjacke“ eines Soldaten der deutschen Wehrmacht war er als Pilot in einem Nachtjagdgeschwader eingesetzt. Seine Erlebnisse im grauenvollen 2. Weltkrieg ließen ihn zum Pazifisten werden - nach dem Motto (Lessing): “Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren sondern den Verstand erleuchten.“

Ingeborg Schreib-Wywiorski
Jahrgang 1936, geb. in Berlin
1953 Umzug nach Darmstadt, 1960er und 70er Jahre in Frankfurt/Main, seit 2005 in Hamburg.

Walter Schmidt
Jahrgang 1930, geb. in Leck
Er malochte nach dem Krieg als Bergmann und wanderte in den 60er Jahren nach Kanada und den USA aus. Er kam später wieder zurück nach Deutschland und arbeitete als Ingenieur.

Irmgard Schulz
Jahrgang 1935, geb. in Hamburg
Aufgewachsen in der Altstadt am Zippelhaus, Schule Kurze Mühren mit Bunker auf dem Schulhof. Im Sommer 1943 wegen der Bombenangriffe mit der Mutter und kleinen Geschwistern evakuiert, in die Niederlausitz und später in die Altmark. 1945 zunächst den Einmarsch der Amerikaner erlebt, später vor dem Anrücken der Russen Flucht nach Hamburg mit Mutter, Großeltern und kleinen Geschwistern, versteckt zwischen Möbelstücken auf vollbeladenem Möbelwagen.

Carsten Stern
Jahrgang 1942, geb. in Berlin
Er hat die 50er und 60er Jahre als Schüler und Student erlebt, machte 30 Jahre lang DDR- Verwandten- Besuche und erlebte die Nachkriegs- und Zeit des Wiederaufbaus in der BRD sowie 1989 den Mauerfall in Berlin.Später war er als Wirtschaftsjurist tätig.

Waltraut Ullmann
Jahrgang 1932, geb. in Hamburg
Sie war 1944/45 im KLV (Kinderlandverschickung)-Lager Bad Teplitz (damals "Böhmen und Mähren"). Zweiwöchige Flucht mit zwei Müttern und deren Töchtern von Franken nach Hamburg im April 1945. Später Sekretärin im Riepe-Werk.

 

 

 

 

 

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